Zum Abschluss unserer Mental Health Coffee Breaks im Wintersemester möchten wir noch einmal zusammenkommen, bevor die Prüfungsphase beginnt. Thema und genaue Ausgestaltung werden noch ergänzt.
Entwicklung auf einen Blick
2027
2026
Für Dezember ist ein weiterer Coffee Break mit Michelle Müllner vorgesehen. Der Termin knüpft an die bisherigen Begegnungen an und eröffnet erneut Raum für Austausch, Reflexion und mentale Gesundheit im Hochschulalltag. Thema und genaue Schwerpunktsetzung werden noch ergänzt.
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen lenkt den Blick auf Inklusion, Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe. Für unsere Seite ist er ein wichtiger Anlass, um über Vielfalt, Neurodiversität und eine Hochschule nachzudenken, in der Unterschiedlichkeit nicht als Abweichung, sondern als Teil gemeinsamer Wirklichkeit verstanden wird.
Wie erleben junge Menschen ihren Alltag in Albstadt? Wie sicher und zugehörig fühlen sie sich? Welche Veränderungen beobachten wir im sozialen Miteinander? Und welche Herausforderungen entstehen durch gesellschaftlichen Wandel, Suchtmittelkonsum, soziale Belastungen oder fehlende Perspektiven?
Gemeinsam mit Peter Demmer möchten wir über die Lebenswirklichkeit junger Menschen, die Jugendsozialarbeit und die Möglichkeiten von Prävention und Unterstützung ins Gespräch kommen. Dabei interessiert uns auch, wie Vertrauen entstehen kann, welche Rolle aufsuchende Jugendsozialarbeit (Streetwork) spielt und wie junge Menschen besser erreicht und in die Gestaltung ihres Lebensumfelds einbezogen werden können.
Kein Vortrag, keine Präsentation: Peter Demmer bringt seine Erfahrungen und Einschätzungen ein und steht für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Welche Themen wir vertiefen, ergibt sich aus dem gemeinsamen Gespräch.
Bei Kaffee und Tee sind unterschiedliche Erfahrungen, Meinungen und Fragen ausdrücklich willkommen.
Referent: Daniel Engelbrecht, ehemaliger Fußballspieler, Speaker und Motivationscoach.
Ziele zu haben, ist das eine – sie trotz Rückschlägen, Unsicherheiten und Hindernissen konsequent zu verfolgen, etwas ganz anderes. Daniel Engelbrecht weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, für einen Traum zu kämpfen und dabei immer wieder neue Herausforderungen zu meistern.
Als Profifußballer musste er nach einer lebensbedrohlichen Herzmuskelentzündung nicht nur seine sportliche Karriere, sondern auch sein Leben neu ordnen. Sein Weg zurück auf den Fußballplatz machte ihn bundesweit bekannt und zeigte eindrucksvoll, welche Kraft in Entschlossenheit, Zuversicht und mentaler Stärke steckt.
In seinem Vortrag „Herzrasen“ stellt Daniel Engelbrecht die drei Säulen der Zielerreichung vor, die ihn auf seinem persönlichen Weg begleitet haben. Er spricht über Motivation und Durchhaltevermögen, über den Mut, auch in schwierigen Situationen an sich selbst zu glauben, und über die Bedeutung von Achtsamkeit und Gesundheit als Grundlage langfristigen Erfolgs.
Der Vortrag verbindet bewegende persönliche Erfahrungen mit konkreten Impulsen für Studium, Beruf und Alltag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Anregungen, wie sie eigene Ziele klarer definieren, Herausforderungen konstruktiv begegnen und dabei ihre körperliche und mentale Gesundheit nicht aus dem Blick verlieren.
Themenschwerpunkte:
• Die drei Säulen erfolgreicher Zielerreichung
• Motivation und mentale Stärke in schwierigen Zeiten
• Umgang mit Rückschlägen und Krisen
• Gesundheit als Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg
• Mut, Verantwortung und persönliche Entwicklung
Weitere Informationen zum Referenten: www.daniel-engelbrecht.de
Landingpage der Techniker Krankenkasse: TK | Motivationsvortrag „Herzrasen“
Was tun, wenn sich im Studium die Frage stellt: Bin ich hier eigentlich noch richtig? Studienzweifel entstehen selten nur wegen einer nicht bestandenen Prüfung oder schlechter Noten. Oft kommen mehrere Dinge zusammen: fehlende Orientierung, nachlassende Motivation, Zweifel an den eigenen Fähigkeiten oder die Unsicherheit, ob der eingeschlagene Weg noch zu den eigenen Vorstellungen von Zukunft passt.
Michael Keppler greift diese Fragen auf und richtet den Blick bewusst nicht nur auf die Entscheidung zwischen Bleiben und Gehen. Manchmal geht es darum, den bisherigen Weg neu zu betrachten, eigene Ziele zu klären und andere Möglichkeiten zu entdecken. Ein Studienwechsel oder eine Neuorientierung muss dabei ebenso wenig ein Scheitern sein wie das Weiterstudieren um jeden Preis ein Erfolg ist.
Gemeinsam mit dem Career Center möchten wir Raum schaffen, um über Selbstwirksamkeit, Motivation, Zugehörigkeit und Zukunftsperspektiven nachzudenken – und darüber, was es braucht, um eine gute Entscheidung für den eigenen Weg treffen zu können.
Auch im November ist ein Coffee Break mit Michelle Müllner vorgesehen. Der Termin soll an ihre bisherigen Impulse anknüpfen und erneut einen offenen Raum für Fragen, Gespräch und Einordnung rund um mentale Gesundheit schaffen. Thema und nähere Informationen folgen.
Du hast eine Idee, was an unserer Hochschule besser laufen könnte? Du hast Dich schon einmal gefragt, wer eigentlich Deine Interessen vertritt? Oder ob Deine Meinung überhaupt etwas verändern kann?
Vielleicht ärgerst Du Dich über etwas im Studienalltag. Vielleicht fehlt Dir ein Ort zum Lernen oder zum gemeinsamen Austausch. Vielleicht hast Du gute Ideen, weißt aber nicht, an wen Du Dich wenden kannst. Oder Du hast bei der letzten Hochschulwahl gar nicht gewählt – weil Du die Kandidierenden nicht kanntest, die Aufgaben der Gremien unklar waren oder Du keinen wirklichen Einfluss erwartet hast.
All das sind Fragen, über die wir miteinander sprechen möchten.
Seit Oktober sind neue studentische Vertreterinnen und Vertreter in den Fakultätsräten und im Senat aktiv. Wir haben sie aus den vier Fakultäten Engineering (ENG), Business Science and Management (BSM), Informatik (INF) und Life Sciences (LS) sowie aus dem Senat zu unserer Mental Health Coffee Break eingeladen.
Gemeinsam möchten wir herausfinden, wie studentische Mitbestimmung tatsächlich funktioniert, welche Möglichkeiten es gibt und warum sich manche Studierende engagieren, während andere kaum Berührungspunkte mit der Hochschulpolitik haben.
Dabei interessieren uns besonders Eure Erfahrungen und Gedanken:
- Was würdest Du an unserer Hochschule verändern, wenn Du die Möglichkeit dazu hättest?
- Weißt Du, wer Deine Interessen vertritt – und wie Du diese Personen erreichen kannst?
- Hast Du schon einmal erlebt, dass Deine Meinung etwas bewirkt hat? Oder dass sie nicht gehört wurde?
- Warum beteiligen sich so wenige Studierende an Hochschulwahlen? Fehlt das Interesse, die Information oder das Vertrauen, etwas verändern zu können?
- Wie einfach ist es eigentlich, an Hochschulwahlen teilzunehmen? Erreichen die Informationen zur Online-Wahl alle Studierenden – und sind die Wahlbenachrichtigungen als vertrauenswürdig erkennbar?
- Was müsste passieren, damit Du Dich stärker einbringen möchtest?
Kein Vortrag. Keine Gremiensitzung. Keine Rechtfertigungsrunde. Wir möchten bei Kaffee und Tee miteinander ins Gespräch kommen, unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen und vielleicht auch die eine oder andere unbequeme Frage stellen. Respektvoll, offen und auf Augenhöhe.
Du musst weder Mitglied eines Gremiums sein noch Dich mit Hochschulpolitik auskennen. Du kannst Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Kritik äußern oder einfach zuhören.
Denn Hochschule ist mehr als Vorlesungen, Prüfungen und Stundenpläne. Sie ist auch ein Ort, den wir gemeinsam gestalten können.
Komm vorbei. Deine Perspektive zählt.
Unter dem Leitgedanken „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ lädt der Gemeindepsychiatrische Verbund zu einem Filmabend mit anschließendem Austausch ein. Die Veranstaltung möchte Berührungsängste abbauen, das Vertrauen in Hilfsangebote stärken und Raum für Begegnung schaffen.
Der Film erzählt von Hape Kerkelings Kindheit und davon, wie Humor, familiärer Halt und Unterstützung ihm helfen, mit dem Verlust seiner an Depression erkrankten Mutter umzugehen.
Programm: Einlass ab 17:30 Uhr · Begrüßung durch Sozial- und Rechtsdezernent Georg Link um 17:45 Uhr · Filmbeginn um 18:00 Uhr · anschließend Gelegenheit zum Austausch.
Eintritt: 10 Euro. Eine Tüte Popcorn und ein Getränk sind enthalten, ermöglicht durch den Gemeindepsychiatrischen Verbund.
Veranstaltungshinweis: Dies ist eine externe Veranstaltung des Gemeindepsychiatrischen Verbunds im Zollernalbkreis und keine Mental Health Coffee Break.
Der Ada Lovelace Day erinnert an Ada Lovelace (1815–1852), die als eine der ersten Personen gilt, die das Potenzial von Computern über reine Berechnungen hinaus erkannte. Ihre Überlegungen zu Charles Babbages Analytical Engine enthielten bereits die Idee, dass Maschinen nicht nur Zahlen verarbeiten, sondern auch Symbole und Informationen bearbeiten könnten.
Heute steht der Ada Lovelace Day weltweit dafür, die Beiträge von Frauen in Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften und Technik sichtbar zu machen und über die Bedeutung vielfältiger Perspektiven in Wissenschaft und Technologie nachzudenken.
Für unsere Seite ist dieser Tag eine Einladung, Informatik auch aus einer historischen Perspektive zu betrachten: als Fachgebiet, das von Neugier, Kreativität und unterschiedlichen Denkweisen lebt. Vorbilder wie Ada Lovelace zeigen, dass Innovation oft dort entsteht, wo Menschen neue Wege denken und bestehende Grenzen hinterfragen.
Seit 1992 macht der World Mental Health Day weltweit auf die Bedeutung psychischer Gesundheit aufmerksam. Der Aktionstag möchte das Bewusstsein für seelische Gesundheit stärken, Vorurteile abbauen und Menschen ermutigen, offen über Belastungen, Sorgen und Wege der Unterstützung zu sprechen.
Mit unserer ersten Mental Health Coffee Break nach der Sommerpause greifen wir diesen Gedanken auf. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Tee schaffen wir Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Denn mentale Gesundheit gehört zum Studium ebenso wie zum Berufsleben und zum privaten Alltag.
Ob Du einfach vorbeischauen, neue Menschen kennenlernen oder ins Gespräch kommen möchtest – Du bist herzlich willkommen. Gemeinsam möchten wir ein Zeichen dafür setzen, dass Offenheit, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung wichtige Bestandteile eines gesunden Hochschullebens sind.
Auch ohne externen Impulsvortrag soll im Rahmen des Digitaltags ein bewusster Raum für Begegnung entstehen. Gerade vor den Prüfungen ist es sinnvoll, über digitalen Druck, Konzentration, Erschöpfung und den eigenen Umgang mit Lernphasen ins Gespräch zu kommen – niedrigschwellig, alltagsnah und ohne zusätzlichen Leistungsanspruch.
Geplant ist ein offenes Format mit Kaffee, Tee und kleinen Gesprächsimpulsen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem diese Fragen:
- Wann helfen mir digitale Tools beim Lernen – und wann erhöhen sie eher den Druck?
- Wie erkenne ich, dass ich eine Pause brauche, bevor Erschöpfung oder Blockade entstehen?
- Was stärkt mich in der Prüfungsphase: Struktur, Austausch, Bewegung, Ruhe oder bewusste Grenzen?
Der Termin ist bewusst offen gehalten: kein großer Vortrag, sondern ein gemeinsamer Denk- und Gesprächsraum darüber, wie wir mit digitalen Anforderungen umgehen können, ohne uns dabei selbst zu verlieren.
Gemeinsam mit der Ökumenischen Psychologischen Beratungsstelle Albstadt-Ebingen möchten wir darüber sprechen, wann psychologische Beratung hilfreich sein kann – und warum Unterstützung nicht erst in schweren Krisen wichtig wird. Der Coffee Break eröffnet damit einen geschützten Raum für Information, Austausch und Orientierung im Studienalltag.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie Leistungsdruck, Prüfungsängste, Motivationsprobleme oder persönliche Belastungen im Alltag. Gerade in Phasen, in denen vieles gleichzeitig drängt, kann es entlastend sein, nicht allein mit Unsicherheiten, Versagensängsten oder innerem Druck zu bleiben, sondern frühzeitig Unterstützungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Mit dem Impuls von Annika Boss und Pauline Klöden richtet sich der Blick auch auf die Frage, wie niedrigschwellige Hilfe im Studium aussehen kann: verständlich, erreichbar und ohne dass erst eine schwere Krise eintreten muss. Die Beratungsangebote werden in Kooperation mit dem Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim angeboten und ermöglichen Studierenden einen schnellen und alltagsnahen Zugang zu Unterstützung.
Prüfungen stehen bevor – und plötzlich spielt der Kopf nicht mehr mit. Herzklopfen, Blackout, Selbstzweifel und das Gefühl, im entscheidenden Moment nicht mehr auf das zugreifen zu können, was man eigentlich weiß: Genau an dieser Erfahrung setzt dieser Coffee Break an. Michael Keppler gibt einen kompakten 20-Minuten-Impuls mit alltagstauglichen Strategien für mehr Ruhe, Fokus und Selbstvertrauen in Prüfungssituationen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Frage, wie man „perfekt funktioniert“, sondern wie man mit Druck besser umgehen kann. Thematisiert wird, warum Prüfungsangst sehr verbreitet und menschlich ist, was im Gehirn unter Stress geschieht und wie sich in wenigen Minuten wieder ein Zustand herstellen lässt, in dem Denken und Handeln möglich bleiben.
Ergänzt wird der Impuls durch praktische Übungen, die direkt anwendbar sind – nicht irgendwann später, sondern unmittelbar für die nächste Klausur, Prüfung oder Präsentation. Im Anschluss gibt es Raum für Austausch und einen kleinen Mini-Workshop, in dem Fragen, Erfahrungen und hilfreiche Routinen gemeinsam aufgegriffen werden können.
Dieser Coffee Break greift einen Wunsch aus der Studierendenschaft auf: mit Vertretern der Stadt Albstadt ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu fragen, welche Möglichkeiten es rund um die Nutzung Albstädter Sportstätten gibt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur Information, sondern auch die Frage, was im Austausch zwischen Hochschule und Stadt künftig gemeinsam angestoßen werden könnte.
Mit Markus Münch und Marinus Merz richtet sich der Blick auf Bewegung, Aktivität und Begegnung als wichtige Faktoren für Wohlbefinden, Ausgleich und soziale Verbundenheit im Studienalltag. Gerade dort, wo Studium stark von Leistungsdruck und Taktung geprägt ist, können erreichbare Bewegungsräume und ein lebendiger Hochschulsport einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten.
Geplant ist ein offenes Gespräch darüber, welche Bedarfe Studierende sehen, welche Rahmenbedingungen es vor Ort gibt und wie sich der Hochschulsport in Albstadt weiter stärken ließe – praktisch, alltagsnah und im besten Sinn gemeinsam gedacht.
Ein Tag für mentale Gesundheit, Achtsamkeit und neue Impulse: In der Stadtbücherei Albstadt entsteht ein offener Raum zum Informieren, Mitmachen und Durchatmen.
Programm:
14:00 Uhr – Einblick in Breathwork mit Dennis Konz (30 Minuten)
15:00 Uhr – Einblick in Achtsamkeitstraining mit Natalie Schwab (30 Minuten)
16:00 Uhr – Autogenes Training mit Natalie Schwab (30 Minuten)
17:00 Uhr – Vortrag „Stark sein – oder nur funktionieren? Mentale Gesundheit im Alltag“ mit M. Sc. Michelle Müllner, Psychologin am Universitätsklinikum Tübingen, anschließend Fragen
💬 Was bedeutet es eigentlich, stark zu sein – und wann wird daraus bloßes Funktionieren? Der Vortrag beleuchtet mentale Gesundheit im Alltag und zeigt, wie nah Überforderung oft an unserem gewohnten Leben liegt. Im Anschluss lädt eine offene Diskussion dazu ein, eigene Erfahrungen einzuordnen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Weiter im Programm:
18:00 Uhr – Yoga-Kurs in Kooperation mit der VHS
Weitere Informationen und Unterstützungsangebote rund um mentale Gesundheit bietet auch die Techniker Krankenkasse.
Den ganzen Tag über:
Ausstellungen zum Thema mentale Gesundheit, Bücherbundles für mentale Stärke, eine Mandalamalstation und ein Mutmachboard mit guten Gedanken zum Teilen.
Referentin: Aline Rotter-Focken, Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Ringen.
Wie gelingt es, trotz Druck, Rückschlägen und Zweifel den eigenen Weg zu gehen – und dabei innere Stärke zu entwickeln? Aline Rotter-Focken erzählt von ihrem Weg aus einer Ringerfamilie an die Weltspitze und davon, wie Dankbarkeit der stärkste Gegenpol zur Angst werden kann.
Heute ist sie Olympiasiegerin, Weltmeisterin, zweifache Mutter und Speakerin. Mit Offenheit und Humor zeigt sie, wie mentale Stärke, Selbstführung und Resilienz entstehen – nicht durch Perfektion, sondern durch Haltung, Ausdauer und bewusste Balance.
Zentrale Themen:
• Mentale Power entfalten
• Rückschläge annehmen und wachsen
• Eigene Grenzen erkennen – und verantwortungsvoll erweitern
• Resilienz & Balance leben
• Dankbarkeit als innere Kraftquelle
Vor-Ort-Teilnahme: Hochschule Albstadt-Sigmaringen · Poststr. 6 · Raum 205-018
Online-Teilnahme: Microsoft Teams beitreten
In diesem Coffee Break blicken wir gemeinsam auf die bisherigen Gespräche und Begegnungen zurück: Was hat uns bewegt? Was hat uns gutgetan? Und was nehmen wir daraus mit? Zugleich richtet sich der Blick nach vorn auf den Mental Health Awareness Month im Mai, auf neue Formate in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Albstadt und auf die neue Website studicafe-albsig.de.
Als Gast ist zudem Frau Annika Boss von der Ökumenischen Psychologischen Beratungsstelle Albstadt-Ebingen vor Ort. Sie stellt sich kurz vor und steht für Austausch zur Verfügung. Gemeinsam können auch Ideen und Wünsche für einen möglichen Impulsvortrag im Juni gesammelt werden.
Wie immer gilt: Du musst nichts vorbereiten. Du musst nichts leisten. Du kannst einfach kommen. Kaffee, Tee und kleine Stärkungen stehen bereit – denn gute Gespräche entstehen oft dort, wo Menschen einfach zusammenkommen.
✨ „Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.“
Ein oft Meister Eckhart zugeschriebener Gedanke
Dieser Impuls schlug die Brücke zwischen mentaler Gesundheit, gesellschaftlichem Respekt und lokaler Verantwortung. Anhand der Erfahrungen rund um den CSD in Albstadt wurde sichtbar, wie Zugehörigkeit, Sicherheit und öffentliche Sichtbarkeit zusammenhängen. Die Coffee Break öffnete damit einen Raum für Dialog über Vielfalt, Spannungen und gelebten Zusammenhalt.
Michael Keppler stellte die Frage nach Sinn, Orientierung und persönlichem Kompass in den Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass mentale Stabilität auch mit Selbstverortung, Zielen und dem eigenen Umfeld zusammenhängt. Der Termin brachte damit eine existenzielle Tiefe in die Reihe, ohne den Zugang niedrigschwellig zu verlieren.
Mitten in der Prüfungszeit griff dieser Termin ein Thema auf, das viele Studierende unmittelbar betrifft. Besprochen wurden Belastungsmuster, Überforderungsgefühle und Wege, den eigenen Druck besser zu verstehen. Dadurch bekam das Gespräch eine sehr praktische Relevanz für Studium, Selbstfürsorge und realistische Erwartungen an sich selbst.
2025
Diesmal stand kein Fachimpuls im Vordergrund, sondern das bewusste Durchatmen in einer dichten Jahreszeit. Innehalten, Stille und Verbundenheit bekamen Raum – passend zur Adventszeit und zum Semesteralltag. Gerade dadurch zeigte die Reihe, dass mentale Gesundheit auch von Rhythmen, Ruhe und gemeinsamer Präsenz lebt.
Der Impuls zu Neurodiversität eröffnete eine wichtige Perspektive auf unterschiedliche Wahrnehmungs- und Denkweisen. Dabei ging es nicht um Defizite, sondern um ein besseres Verstehen von Vielfalt im Lernen, Arbeiten und Zusammenleben. Für die Reihe war das ein starker Beitrag zu Inklusion, Respekt und differenziertem Denken.
Hier wurde der Blick aus der Hochschule hinaus in die Stadt gerichtet. Die Frage war, wie öffentliche Räume nicht nur funktional, sondern auch seelisch tragend und einladend gestaltet werden können. So verband der Termin Stadtplanung mit Lebensqualität, Aufenthaltskultur und mentalem Wohlbefinden.
Dieser Termin stellte Freundlichkeit und konkrete Zuwendung in den Mittelpunkt. Die Coffee Break machte deutlich, dass mentale Gesundheit oft nicht mit großen Programmen beginnt, sondern mit kleinen Gesten im Alltag. Der Wilde-Impuls passte damit sehr gut zu der Frage, wie Hochschulkultur menschlicher werden kann.
Mit dem Auftakt am World Mental Health Day wurde der Mental Health Coffee Break als offenes Format an der Hochschule sichtbar gemacht. Im Mittelpunkt stand die Idee, mentale Gesundheit nicht nur als Krisenthema, sondern als Teil des Hochschulalltags zu verstehen. So entstand ein erster Raum für Begegnung, Zuhören und gemeinsames Nachdenken.
Wie unsere Coffee Breaks funktionieren
Die Mental Health Coffee Break ist bewusst kein klassischer Vortrag. Kurze Impulse eröffnen ein Thema – anschließend steht der Austausch im Mittelpunkt.
Studierende und Hochschulangehörige kommen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Mentale Gesundheit entsteht nicht nur im Kopf, sondern auch in Beziehungen, in gemeinsamer Verantwortung und in den Räumen, in denen wir leben.
Die Entwicklung der Reihe
Die Mental Health Coffee Break entstand im Herbst 2025 an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen als offenes Dialogformat für Studierende und Hochschulangehörige.
Start der Reihe am World Mental Health Day und erste Gespräche über Freundlichkeit, Stadt als Lebensraum und Neurodiversität.
Vertiefung der Themen rund um Prüfungsstress, Sinnorientierung, gesellschaftlichen Dialog und mentale Gesundheit im Alltag.
Die Reihe wächst weiter – mit neuen Impulsen, Kooperationen in der Stadt und offenen Gesprächsräumen.