Für Dezember ist ein weiterer Coffee Break mit Michelle Müllner vorgesehen. Der Termin knüpft an die bisherigen Begegnungen an und eröffnet erneut Raum für Austausch, Reflexion und mentale Gesundheit im Hochschulalltag. Thema und genaue Schwerpunktsetzung werden noch ergänzt.
Entwicklung auf einen Blick
2026
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen lenkt den Blick auf Inklusion, Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe. Für unsere Seite ist er ein wichtiger Anlass, um über Vielfalt, Neurodiversität und eine Hochschule nachzudenken, in der Unterschiedlichkeit nicht als Abweichung, sondern als Teil gemeinsamer Wirklichkeit verstanden wird.
Auch im November ist ein Coffee Break mit Michelle Müllner vorgesehen. Der Termin soll an ihre bisherigen Impulse anknüpfen und erneut einen offenen Raum für Fragen, Gespräch und Einordnung rund um mentale Gesundheit schaffen. Thema und nähere Informationen folgen.
Der Ada Lovelace Day ist ein internationaler Thementag, der die Leistungen von Frauen in Informatik, Mathematik und Technik sichtbar macht. Für unsere Seite ist er ein starker Anlass, um über Vielfalt, Rollenbilder, Teilhabe und die Bedeutung weiblicher Vorbilder in Wissenschaft und Technologie nachzudenken.
Der World Mental Health Day erinnert daran, dass mentale Gesundheit kein Randthema ist, sondern zum Leben, Lernen und Miteinander gehört. Für die Mental Health Coffee Break ist er ein naheliegender Anlass, um Begegnung, Austausch und Bewusstsein weiter zu stärken.
Auch ohne externen Impulsvortrag soll im Rahmen des Digitaltags ein bewusster Raum für Begegnung entstehen. Gerade vor den Prüfungen ist es sinnvoll, über digitalen Druck, Konzentration, Erschöpfung und den eigenen Umgang mit Lernphasen ins Gespräch zu kommen – niedrigschwellig, alltagsnah und ohne zusätzlichen Leistungsanspruch.
Geplant ist ein offenes Format mit Kaffee, Tee und kleinen Gesprächsimpulsen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem diese Fragen:
- Wann helfen mir digitale Tools beim Lernen – und wann erhöhen sie eher den Druck?
- Wie erkenne ich, dass ich eine Pause brauche, bevor Erschöpfung oder Blockade entstehen?
- Was stärkt mich in der Prüfungsphase: Struktur, Austausch, Bewegung, Ruhe oder bewusste Grenzen?
Der Termin ist bewusst offen gehalten: kein großer Vortrag, sondern ein gemeinsamer Denk- und Gesprächsraum darüber, wie wir mit digitalen Anforderungen umgehen können, ohne uns dabei selbst zu verlieren.
Gemeinsam mit der Ökumenischen Psychologischen Beratungsstelle Albstadt-Ebingen möchten wir darüber sprechen, wann psychologische Beratung hilfreich sein kann – und warum Unterstützung nicht erst in schweren Krisen wichtig wird. Der Coffee Break eröffnet damit einen geschützten Raum für Information, Austausch und Orientierung im Studienalltag.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie Leistungsdruck, Prüfungsängste, Motivationsprobleme oder persönliche Belastungen im Alltag. Gerade in Phasen, in denen vieles gleichzeitig drängt, kann es entlastend sein, nicht allein mit Unsicherheiten, Versagensängsten oder innerem Druck zu bleiben, sondern frühzeitig Unterstützungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Mit dem Impuls von Annika Boss und Pauline Klöden richtet sich der Blick auch auf die Frage, wie niedrigschwellige Hilfe im Studium aussehen kann: verständlich, erreichbar und ohne dass erst eine schwere Krise eintreten muss. Die Beratungsangebote werden in Kooperation mit dem Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim angeboten und ermöglichen Studierenden einen schnellen und alltagsnahen Zugang zu Unterstützung.
Prüfungen stehen bevor – und plötzlich spielt der Kopf nicht mehr mit. Herzklopfen, Blackout, Selbstzweifel und das Gefühl, im entscheidenden Moment nicht mehr auf das zugreifen zu können, was man eigentlich weiß: Genau an dieser Erfahrung setzt dieser Coffee Break an. Michael Keppler gibt einen kompakten 20-Minuten-Impuls mit alltagstauglichen Strategien für mehr Ruhe, Fokus und Selbstvertrauen in Prüfungssituationen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Frage, wie man „perfekt funktioniert“, sondern wie man mit Druck besser umgehen kann. Thematisiert wird, warum Prüfungsangst sehr verbreitet und menschlich ist, was im Gehirn unter Stress geschieht und wie sich in wenigen Minuten wieder ein Zustand herstellen lässt, in dem Denken und Handeln möglich bleiben.
Ergänzt wird der Impuls durch praktische Übungen, die direkt anwendbar sind – nicht irgendwann später, sondern unmittelbar für die nächste Klausur, Prüfung oder Präsentation. Im Anschluss gibt es Raum für Austausch und einen kleinen Mini-Workshop, in dem Fragen, Erfahrungen und hilfreiche Routinen gemeinsam aufgegriffen werden können.
Dieser Coffee Break greift einen Wunsch aus der Studierendenschaft auf: mit Vertretern der Stadt Albstadt ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu fragen, welche Möglichkeiten es rund um die Nutzung Albstädter Sportstätten gibt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur Information, sondern auch die Frage, was im Austausch zwischen Hochschule und Stadt künftig gemeinsam angestoßen werden könnte.
Mit Markus Münch und Marinus Merz richtet sich der Blick auf Bewegung, Aktivität und Begegnung als wichtige Faktoren für Wohlbefinden, Ausgleich und soziale Verbundenheit im Studienalltag. Gerade dort, wo Studium stark von Leistungsdruck und Taktung geprägt ist, können erreichbare Bewegungsräume und ein lebendiger Hochschulsport einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten.
Geplant ist ein offenes Gespräch darüber, welche Bedarfe Studierende sehen, welche Rahmenbedingungen es vor Ort gibt und wie sich der Hochschulsport in Albstadt weiter stärken ließe – praktisch, alltagsnah und im besten Sinn gemeinsam gedacht.
Ein Tag für mentale Gesundheit, Achtsamkeit und neue Impulse: In der Stadtbücherei Albstadt entsteht ein offener Raum zum Informieren, Mitmachen und Durchatmen.
Programm:
14:00 Uhr – Einblick in Breathwork mit Dennis Konz (30 Minuten)
15:00 Uhr – Einblick in Achtsamkeitstraining mit Natalie Schwab (30 Minuten)
16:00 Uhr – Autogenes Training mit Natalie Schwab (30 Minuten)
17:00 Uhr – Vortrag „Stark sein – oder nur funktionieren? Mentale Gesundheit im Alltag“ mit M. Sc. Michelle Müllner, Psychologin am Universitätsklinikum Tübingen, anschließend Fragen
💬 Was bedeutet es eigentlich, stark zu sein – und wann wird daraus bloßes Funktionieren? Der Vortrag beleuchtet mentale Gesundheit im Alltag und zeigt, wie nah Überforderung oft an unserem gewohnten Leben liegt. Im Anschluss lädt eine offene Diskussion dazu ein, eigene Erfahrungen einzuordnen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Weiter im Programm:
18:00 Uhr – Yoga-Kurs in Kooperation mit der VHS
Weitere Informationen und Unterstützungsangebote rund um mentale Gesundheit bietet auch die Techniker Krankenkasse.
Den ganzen Tag über:
Ausstellungen zum Thema mentale Gesundheit, Bücherbundles für mentale Stärke, eine Mandalamalstation und ein Mutmachboard mit guten Gedanken zum Teilen.
Referentin: Aline Rotter-Focken, Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Ringen.
Wie gelingt es, trotz Druck, Rückschlägen und Zweifel den eigenen Weg zu gehen – und dabei innere Stärke zu entwickeln? Aline Rotter-Focken erzählt von ihrem Weg aus einer Ringerfamilie an die Weltspitze und davon, wie Dankbarkeit der stärkste Gegenpol zur Angst werden kann.
Heute ist sie Olympiasiegerin, Weltmeisterin, zweifache Mutter und Speakerin. Mit Offenheit und Humor zeigt sie, wie mentale Stärke, Selbstführung und Resilienz entstehen – nicht durch Perfektion, sondern durch Haltung, Ausdauer und bewusste Balance.
Zentrale Themen:
• Mentale Power entfalten
• Rückschläge annehmen und wachsen
• Eigene Grenzen erkennen – und verantwortungsvoll erweitern
• Resilienz & Balance leben
• Dankbarkeit als innere Kraftquelle
Vor-Ort-Teilnahme: Hochschule Albstadt-Sigmaringen · Poststr. 6 · Raum 205-018
Online-Teilnahme: Microsoft Teams beitreten
In diesem Coffee Break blicken wir gemeinsam auf die bisherigen Gespräche und Begegnungen zurück: Was hat uns bewegt? Was hat uns gutgetan? Und was nehmen wir daraus mit? Zugleich richtet sich der Blick nach vorn auf den Mental Health Awareness Month im Mai, auf neue Formate in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Albstadt und auf die neue Website studicafe-albsig.de.
Als Gast ist zudem Frau Annika Boss von der Ökumenischen Psychologischen Beratungsstelle Albstadt-Ebingen vor Ort. Sie stellt sich kurz vor und steht für Austausch zur Verfügung. Gemeinsam können auch Ideen und Wünsche für einen möglichen Impulsvortrag im Juni gesammelt werden.
Wie immer gilt: Du musst nichts vorbereiten. Du musst nichts leisten. Du kannst einfach kommen. Kaffee, Tee und kleine Stärkungen stehen bereit – denn gute Gespräche entstehen oft dort, wo Menschen einfach zusammenkommen.
✨ „Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.“
Ein oft Meister Eckhart zugeschriebener Gedanke
Dieser Impuls schlug die Brücke zwischen mentaler Gesundheit, gesellschaftlichem Respekt und lokaler Verantwortung. Anhand der Erfahrungen rund um den CSD in Albstadt wurde sichtbar, wie Zugehörigkeit, Sicherheit und öffentliche Sichtbarkeit zusammenhängen. Die Coffee Break öffnete damit einen Raum für Dialog über Vielfalt, Spannungen und gelebten Zusammenhalt.
Michael Keppler stellte die Frage nach Sinn, Orientierung und persönlichem Kompass in den Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass mentale Stabilität auch mit Selbstverortung, Zielen und dem eigenen Umfeld zusammenhängt. Der Termin brachte damit eine existenzielle Tiefe in die Reihe, ohne den Zugang niedrigschwellig zu verlieren.
Mitten in der Prüfungszeit griff dieser Termin ein Thema auf, das viele Studierende unmittelbar betrifft. Besprochen wurden Belastungsmuster, Überforderungsgefühle und Wege, den eigenen Druck besser zu verstehen. Dadurch bekam das Gespräch eine sehr praktische Relevanz für Studium, Selbstfürsorge und realistische Erwartungen an sich selbst.
2025
Diesmal stand kein Fachimpuls im Vordergrund, sondern das bewusste Durchatmen in einer dichten Jahreszeit. Innehalten, Stille und Verbundenheit bekamen Raum – passend zur Adventszeit und zum Semesteralltag. Gerade dadurch zeigte die Reihe, dass mentale Gesundheit auch von Rhythmen, Ruhe und gemeinsamer Präsenz lebt.
Der Impuls zu Neurodiversität eröffnete eine wichtige Perspektive auf unterschiedliche Wahrnehmungs- und Denkweisen. Dabei ging es nicht um Defizite, sondern um ein besseres Verstehen von Vielfalt im Lernen, Arbeiten und Zusammenleben. Für die Reihe war das ein starker Beitrag zu Inklusion, Respekt und differenziertem Denken.
Hier wurde der Blick aus der Hochschule hinaus in die Stadt gerichtet. Die Frage war, wie öffentliche Räume nicht nur funktional, sondern auch seelisch tragend und einladend gestaltet werden können. So verband der Termin Stadtplanung mit Lebensqualität, Aufenthaltskultur und mentalem Wohlbefinden.
Dieser Termin stellte Freundlichkeit und konkrete Zuwendung in den Mittelpunkt. Die Coffee Break machte deutlich, dass mentale Gesundheit oft nicht mit großen Programmen beginnt, sondern mit kleinen Gesten im Alltag. Der Wilde-Impuls passte damit sehr gut zu der Frage, wie Hochschulkultur menschlicher werden kann.
Mit dem Auftakt am World Mental Health Day wurde der Mental Health Coffee Break als offenes Format an der Hochschule sichtbar gemacht. Im Mittelpunkt stand die Idee, mentale Gesundheit nicht nur als Krisenthema, sondern als Teil des Hochschulalltags zu verstehen. So entstand ein erster Raum für Begegnung, Zuhören und gemeinsames Nachdenken.
Wie unsere Coffee Breaks funktionieren
Die Mental Health Coffee Break ist bewusst kein klassischer Vortrag. Kurze Impulse eröffnen ein Thema – anschließend steht der Austausch im Mittelpunkt.
Studierende und Hochschulangehörige kommen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Mentale Gesundheit entsteht nicht nur im Kopf, sondern auch in Beziehungen, in gemeinsamer Verantwortung und in den Räumen, in denen wir leben.
Die Entwicklung der Reihe
Die Mental Health Coffee Break entstand im Herbst 2025 an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen als offenes Dialogformat für Studierende und Hochschulangehörige.
Start der Reihe am World Mental Health Day und erste Gespräche über Freundlichkeit, Stadt als Lebensraum und Neurodiversität.
Vertiefung der Themen rund um Prüfungsstress, Sinnorientierung, gesellschaftlichen Dialog und mentale Gesundheit im Alltag.
Die Reihe wächst weiter – mit neuen Impulsen, Kooperationen in der Stadt und offenen Gesprächsräumen.